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Funkbasierte Indoor-Lokalisierung

Schon lange existieren Systeme zur funkbasierten Positionsbestimmung, jedoch erhielten solche Systeme erst seit NAVSTAR GPS den Einzug in den zivilen Alltag, speziell im Automobilbereich. Doch die Positionsbestimmung ermöglicht weitere Dienste wie zum Beispiel Local Based Services (Museen, Flughäfen etc.), Position Monitoring (Health Care, Logistik) oder die autonome Steuerung in der Robotik oder Industrieprozesssteuerung. Die funkbasierte Lokalisierung hat Vorteile gegenüber anderen optischen oder akustischen Verfahren. Der Hauptvorteil ist die Möglichkeit Hindernisse wie Wände durchdringen zu können. Somit eignet sich diese Technologie ebenfalls zur Indoor-Lokalisierung.

Jedoch sind bei der Indoor-Lokalisierung einige physikalische Effekte zu beachten. Hauptsächlich erschweren Mehrwegeausbreitung, Dämpfung und die hohe Ausbreitungsgeschwindigkeit der Signale das Systemdesign. Lösungsansätze sind eine höhere Signalbandbreite, längere Integrationszeit und geeignete Signalverarbeitung der Messung. Bisher ist noch keine Lösung gefunden worden, um in allen Umgebungen ausreichende Lokalisierungsperformance zu erreichen, da gerade Szenarien ohne Sichtverbindung problematisch hinsichtlich der Abstandsschätzung sind.

Deshalb beschäftigt sich der Lehrstuhl für Kommunikationstechnik damit, Systeme und Algorithmen gegenüberzustellen, um die optimale Vorgehensweise für verschiedenste Szenarien zu entwickeln. Dazu werden Simulationen von neuartigen Algorithmen durchgeführt, um die Eignung für die Indoor-Lokalisierung zu prüfen und zu verbessern. Um möglichst realistische Ergebnisse zu erzielen, werden Übertragungskanäle modelliert oder eine Übertragung in echter Hardware durchgeführt.



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Kontakt

Dr.-Ing. Wolfgang Endemann
Tel.: 0231 755-3195